Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

WICHTIGER HINWEIS: Diese AGB sind eine sorgfältig erstellte, fundierte Vorlage und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Sie sollten vor der Verwendung zwingend durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt für IT- und Vertragsrecht geprüft und an die konkreten Verhältnisse des Anbieters angepasst werden. Insbesondere die Klauseln zu Haftung, Gewährleistung, Laufzeit und Kündigung unterliegen der strengen AGB-Inhaltskontrolle der §§ 305 ff. BGB; eine fehlerhafte Klausel kann unwirksam sein.

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter, Vorrang von Individualabreden, Adressatenkreis

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge über die Erstellung, das Hosting, die Pflege und den laufenden Betrieb von Unternehmenswebsites im Abonnement (nachfolgend „Website-Abo" oder „Leistungen"), die zwischen dem Anbieter und dem Kunden über die Marke „machmalweb" geschlossen werden.

(2) Anbieter und Vertragspartner ist:

(3) Die AGB gelten in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis solcher Bedingungen die Leistung vorbehaltlos erbringt.

(4) Vorrang von Individualabreden: Im Einzelfall getroffene, ausdrückliche individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist ein Vertrag oder die Bestätigung des Anbieters in Textform maßgebend.

(5) Adressatenkreis: Das Angebot von „machmalweb" richtet sich überwiegend an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.

(6) Hinweis für Verbraucher: Schließt ausnahmsweise ein Verbraucher im Sinne des § 13 BGB den Vertrag, gelten die zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften vorrangig. Verbraucher haben bei im Fernabsatz geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht; sie werden vor Vertragsschluss gesondert über die Bedingungen, die Fristen und das Verfahren für die Ausübung des Widerrufsrechts (Widerrufsbelehrung) sowie über die Folgen eines vorzeitigen Beginns der Dienstleistung belehrt. Soweit der Anbieter mit Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Leistung beginnt, gelten die gesetzlichen Regelungen zum Wertersatz und zum Erlöschen des Widerrufsrechts.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen

(1) Der Anbieter erbringt für den Kunden im Rahmen des gewählten Tarifs („Start", „Business" oder „Premium") als Komplettleistung („Done-for-you") insbesondere folgende Leistungen:

(2) Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif und der jeweils gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters bzw. der Auftragsbestätigung. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Leistungsbeschreibung.

(3) Verfügbarkeit: Der Anbieter ist bemüht, die Website mit einer angemessenen, branchenüblichen Verfügbarkeit bereitzustellen. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit von 100 % wird nicht geschuldet und kann technisch nicht zugesichert werden. Insbesondere Zeiten, in denen die Website aufgrund von Wartungsarbeiten, notwendigen Sicherheitsmaßnahmen oder aus vom Anbieter nicht zu vertretenden technischen Gründen (z. B. höhere Gewalt, Störungen im Verantwortungsbereich Dritter, des Hosting-Anbieters oder des Internets) nicht oder nur eingeschränkt erreichbar ist, gelten nicht als Nichtverfügbarkeit im Sinne einer Pflichtverletzung. Geplante Wartungsarbeiten wird der Anbieter, soweit möglich, in nutzungsarme Zeiten legen.

(4) Die zugesagte Umsetzung von Änderungen „in 48 Stunden" bezieht sich auf übliche, im Tarif enthaltene Änderungen am Inhalt der Website. Die Frist beginnt erst zu laufen, sobald dem Anbieter alle für die Umsetzung erforderlichen Inhalte, Materialien und Freigaben vollständig und in geeigneter Form vorliegen, und läuft nur an Werktagen. Umfangreichere Änderungen, Neugestaltungen oder Zusatzleistungen außerhalb des Tarifumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Tarife und Leistungen auf der Website des Anbieters stellt kein bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage dar.

(2) Mit dem Absenden des Buchungs- bzw. Briefingformulars unter „/buchen" gibt der Kunde eine unverbindliche Anfrage auf Abschluss eines Website-Abos ab. Mit dem Absenden kommt noch kein Vertrag zustande.

(3) Der Vertrag kommt erst durch die Auftragsbestätigung des Anbieters in Textform (z. B. per E-Mail) oder durch den tatsächlichen Beginn der Leistungserbringung bzw. die Freigabe des Auftrags durch den Anbieter zustande. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, eine Anfrage anzunehmen.

(4) Der Kunde sichert zu, dass die im Buchungsformular gemachten Angaben (insbesondere Unternehmen, Branche, Name, E-Mail-Adresse) zutreffend und vollständig sind, und hält diese während der Vertragslaufzeit aktuell.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Die ordnungsgemäße Erbringung der Leistungen setzt eine fristgerechte und ausreichende Mitwirkung des Kunden voraus. Der Kunde stellt dem Anbieter insbesondere alle für die Erstellung und Pflege der Website erforderlichen Inhalte rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung, namentlich:

(2) Der Kunde stellt sicher, dass er an sämtlichen von ihm zur Verfügung gestellten Inhalten (insbesondere Texten, Logos, Bildern, Marken und sonstigen Materialien) über die erforderlichen Rechte (Urheber-, Nutzungs-, Marken- und Persönlichkeitsrechte) verfügt und dass deren Nutzung im Rahmen der Website keine Rechte Dritter oder gesetzliche Vorschriften verletzt. Der Kunde ist für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmäßigkeit der von ihm gelieferten Inhalte verantwortlich.

(3) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Verletzung von Rechten Dritter oder gesetzlicher Vorschriften durch die vom Kunden zur Verfügung gestellten Inhalte gegen den Anbieter geltend gemacht werden, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.

(4) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß nach, verschieben sich davon abhängige Fristen und Termine (einschließlich der in § 7 genannten 14-Tage-Frist) entsprechend angemessen. Hierdurch entstehende Mehraufwände kann der Anbieter nach gesonderter Vereinbarung in Rechnung stellen.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses für den gewählten Tarif ausgewiesenen Preise. Der Kunde wählt zwischen jährlicher und monatlicher Abrechnung. Bei jährlicher Abrechnung (Jahresrate, jährlich im Voraus) gelten folgende Preise pro Monat:

(2) Bei monatlicher Abrechnung gelten folgende Preise pro Monat:

(3) Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich die Preise gegenüber Unternehmern zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer. Maßgeblich für die konkrete Preisauszeichnung ist die jeweils gültige Tarifübersicht des Anbieters.

(4) Bei jährlicher Abrechnung ist die Jahresrate im Voraus für die gesamte Laufzeit von zwölf Monaten fällig. Bei monatlicher Abrechnung ist das Entgelt monatlich im Voraus fällig. Die Zahlung erfolgt nach Maßgabe der vereinbarten Zahlungsweise.

(5) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Gegenüber Unternehmern gilt der gesetzliche Verzugszinssatz nach § 288 Abs. 2 BGB. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.

(6) Befindet sich der Kunde mit fälligen Zahlungen ganz oder teilweise länger als 14 Tage in Verzug, ist der Anbieter nach vorheriger Ankündigung und erfolglosem Ablauf einer angemessenen Frist berechtigt, die Leistungen (insbesondere den Betrieb der Website) bis zum vollständigen Ausgleich vorübergehend einzustellen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

(7) Ein Aufrechnungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt ist. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag beginnt mit dem Zustandekommen gemäß § 3 und richtet sich in seiner Laufzeit nach der gewählten Abrechnungsweise.

(2) Monatsabo (monatliche Abrechnung): Das Vertragsverhältnis kann von beiden Parteien mit einer Frist von zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats in Textform gekündigt werden (monatlich kündbar). Wird nicht gekündigt, verlängert sich das Abo automatisch um jeweils einen weiteren Monat.

(3) Jahresabo (jährliche Abrechnung): Das Vertragsverhältnis hat eine feste Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Es kann in Textform mit einer Frist von einem Monat zum Ablauf der jeweiligen Laufzeit gekündigt werden. Erfolgt keine rechtzeitige Kündigung, verlängert sich der Vertrag jeweils um zwölf weitere Monate. Die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere § 309 Nr. 9 BGB sowie etwaige Sonderregelungen für Verbraucherverträge, bleiben unberührt.

(4) Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform (z. B. E-Mail). Maßgeblich für die Wahrung der Kündigungsfrist ist der Zugang der Kündigungserklärung beim Anbieter.

(5) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit fälligen Zahlungen erheblich in Verzug gerät oder trotz Abmahnung wiederholt gegen wesentliche vertragliche Pflichten verstößt (etwa durch Einstellung rechtswidriger Inhalte).

§ 7 Geld-zurück-Versprechen / 14-Tage-Live-Zusage

(1) Der Anbieter sagt dem Kunden zu, dessen Website innerhalb von 14 Tagen live zu stellen. Wird die Website nicht innerhalb dieser Frist live geschaltet, erstattet der Anbieter dem Kunden das für den ersten Monat gezahlte Entgelt („Geld-zurück-Versprechen").

(2) Die 14-Tage-Frist beginnt erst, sobald der Kunde dem Anbieter alle für die Erstellung der Website erforderlichen Inhalte, Materialien, Angaben und Freigaben vollständig zur Verfügung gestellt hat (§ 4). Verzögerungen, die der Kunde durch verspätete, unvollständige oder fehlerhafte Mitwirkung oder durch nachträgliche Änderungswünsche zu vertreten hat, verlängern die Frist entsprechend.

(3) Voraussetzung für die Erstattung ist, dass der Kunde seine Mitwirkungspflichten rechtzeitig und vollständig erfüllt hat. Die Erstattung beschränkt sich auf das tatsächlich gezahlte Entgelt des ersten Monats; weitergehende Ansprüche werden durch diese Zusage nicht begründet.

§ 8 Nutzungsrechte und Eigentum

(1) Die vom Kunden bereitgestellten Inhalte (Texte, Logos, Bilder, sonstige Materialien) verbleiben im Eigentum bzw. Rechtebestand des Kunden. Auch die für den Kunden registrierte Domain steht dem Kunden zu.

(2) An den im Rahmen des Auftrags individuell für den Kunden erstellten Inhalten räumt der Anbieter dem Kunden die zur vertragsgemäßen Nutzung erforderlichen Nutzungsrechte ein. Die Einräumung dieser Rechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung der hierfür geschuldeten Vergütung. Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die Nutzung lediglich widerruflich gestattet.

(3) An etwaigen vom Anbieter verwendeten Vorlagen, Templates, Frameworks, Bibliotheken, dem zugrunde liegenden Quellcode sowie an wiederverwendbaren Komponenten und Standardbausteinen verbleiben sämtliche Rechte beim Anbieter bzw. den jeweiligen Rechteinhabern. Der Kunde erhält hieran nur ein einfaches, auf die Dauer des Vertragsverhältnisses und den Betrieb seiner Website beschränktes Nutzungsrecht. Ein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes besteht nicht, soweit nicht ausdrücklich abweichend vereinbart.

(4) Bei Beendigung des Vertrages unterstützt der Anbieter den Kunden im Rahmen des Zumutbaren bei einem Umzug der dem Kunden zustehenden Inhalte und der Domain (Umzugshilfe). Einzelheiten und etwaiger über den vertraglichen Standard hinausgehender Aufwand können gesondert vereinbart werden.

§ 9 Gewährleistung / Mängel

(1) Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt und nach dem jeweiligen Stand der Technik. Soweit Leistungen werkvertraglichen Charakter haben (insbesondere die Erstellung der Website), gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften, soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt ist.

(2) Der Kunde wird die erstellte Website bzw. umgesetzte Änderungen unverzüglich prüfen und etwaige Mängel dem Anbieter in Textform unter nachvollziehbarer Beschreibung anzeigen. Bei berechtigter Mängelrüge leistet der Anbieter zunächst Nacherfüllung durch Beseitigung des Mangels innerhalb angemessener Frist.

(3) Keine Mängel sind insbesondere Beeinträchtigungen, die auf vom Kunden gelieferten fehlerhaften Inhalten, auf unsachgemäßen Eingriffen des Kunden oder Dritter, auf Störungen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters oder auf der üblichen technischen Schwankung der Verfügbarkeit (§ 2 Abs. 3) beruhen.

(4) Gegenüber Unternehmern verjähren Mängelansprüche, soweit gesetzlich zulässig, innerhalb von zwölf Monaten ab dem maßgeblichen Verjährungsbeginn. Die gesetzlichen Verjährungsfristen bei Vorsatz, Arglist, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleiben unberührt.

§ 10 Haftung und Haftungsbeschränkung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(2) Bei der lediglich leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder für Schäden aus dem Verlust von Daten, soweit kein Fall der Absätze 1 und 2 vorliegt.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat, sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz und sonstige zwingende gesetzliche Haftungstatbestände. Die Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5) Der Kunde ist für die regelmäßige eigene Sicherung der von ihm bereitgestellten Inhalte und Daten verantwortlich, soweit nicht ausdrücklich eine Datensicherung als Leistung vereinbart ist. Bei der Haftung für Datenverlust ist die Haftung auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.

§ 11 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO, des BDSG und des TDDDG (vormals TTDSG). Einzelheiten zur Verarbeitung – insbesondere zum Buchungs-/Briefingformular, zur Übermittlung der Anfragedaten per E-Mail über den eigenen SMTP-Server des Anbieters sowie zum Hosting und zu den Server-Logfiles – ergeben sich aus der gesondert bereitgestellten Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet (Auftragsverarbeitung), schließen die Parteien einen den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entsprechenden Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Entsprechende Vereinbarungen bestehen ihrerseits zwischen dem Anbieter und seinen Auftragsverarbeitern (u. a. Vercel Inc. für das Hosting und Google Ireland Ltd. für E-Mail-Dienste; USA-Übermittlungen über das EU-US Data Privacy Framework).

(3) Der Kunde ist als Verantwortlicher für die auf seiner Website verarbeiteten Inhalte und Daten datenschutzrechtlich selbst verantwortlich, insbesondere für die Bereitstellung der erforderlichen rechtlichen Hinweise (z. B. eigene Datenschutzerklärung, Impressum) auf seiner Website.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.

(2) Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters Rastatt. Der Anbieter ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.

(3) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages sowie sämtliche rechtserheblichen Erklärungen im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses. Individuelle Vereinbarungen gemäß § 1 Abs. 4 bleiben unberührt.

(4) Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung. Dies gilt nicht, soweit das Festhalten am Vertrag für eine Partei eine unzumutbare Härte darstellen würde.

(5) Hinweis zur Streitbeilegung: Die frühere EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit, soweit nicht gesetzlich anders vorgeschrieben.

Stand: Juni 2026 · Diese AGB sind vor Verwendung anwaltlich prüfen zu lassen.